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05.12.2016

Bergbaukonzern Lonmin liefert Platin an BASF
Bischof Seoka unterstützt den Kampf für Gerechtigkeit
Elendssiedlung Marikana (Foto: Amnesty International)
Witwen fordern Entschädigung: Agnes M. Thelejane und Ntombi Mosebetsane

Gemeinsam für bessere Lebensbedingungen südafrikanischer Minenarbeiter
Kritische Aktionäre nehmen an Lonmin-Hauptversammlung in London teil
Vier Jahre nach dem Massaker von Marikana leben viele der 20.000 Beschäftigten des britisch-südafrikanischen Bergbaukonzerns Lonmin am Rande der Platinmine immer noch unter menschenunwürdigen Verhältnissen. Um den Druck auf Lonmin, den Platin-Lieferanten von BASF, weiter zu erhöhen, werden die Kritischen Aktionäre an der Hauptversammlung (Annual General Meeting) am 26. Januar 2017 in London teilnehmen.
> Spendenmailing "Gemeinsam für bessere Lebensbedingungen südafrikanischer Minenarbeiter"
> Kampagne "Rohstoffe - im Konflikt mit Menschenrechten"
> BASF-Hauptversammlung 2016
> Petition "BASF: Lieferketten-Verantwortung JETZT!"


08.11.2017

Kritische Aktionäre bei Hauptversammlungen 2017
Die Hauptversammlungen, an denen der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre 2017 voraussichtlich teil nimmt, finden Sie im neuen Hauptversammlungskalender.
> Hauptversammlungskalender
Bitte übertragen Sie uns Ihre Stimmrechte, damit wir Sie vertreten können.
> Stimmrechte übertragen

07./11.2016/24.06.2016/07.06.2016

VW spricht immer noch von der "Abgas-Thematik"
Gemeinsamer Protest: BUND-Verkehrsexperte Hilgenberg (links) und Dachverberbands-Geschäftsführer Dufner
Markus Dufner im Tagesschau-Interview bei der Hauptversammlung von VW 2016
Aufsichtsrat Pötsch im Kreuzfeuer der Kritik

Abgas-Skandal: Dachverband begrüßt Ermittlungen gegen VW-Aufsichtsrats-Chef Pötsch
Der Dachverband der Kritischen Aktionäre begrüßt, dass die Staatsanwaltschaft Braunschweig jetzt Ermittlungen gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden von Volkswagen, Hans Dieter Pötsch, wegen des Verdachts der Marktmanipulation aufgenommen hat. Der Dachverband hatte bereits bei der Hauptversammlung im Juni gefordert, Pötsch die Versammlungsleitung zu entziehen, da er als ehemaliger Finanzvorstand des Konzerns und mutmaßlicher Mitwisser der Abgasmanipulation als Chefaufklärer untauglich sei.
Der Dachverband und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) stimmten gegen die Entlastung des VW-Aufsichtsrats und -Vorstands.
"Die Abgasmanipulation von VW-Dieselfahrzeugen ist in der Geschichte der Autoindustrie beispiellos", sagte BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg.
Dachverbands-Geschäftsführer Markus Dufner stellte fest: "Die Führungskultur von VW entspricht nicht den modernen Regeln guter Unternehmensführung. Einen großen Teil der Verantwortung dafür trägt der Aufsichtsrat."
Das Land Niedersachsen mit seinem 20-Prozent-Anteil an Volkswagen verweigerte dem zurückgetretenen Ex-Konzernchef Martin Winterkorn und dem amtierenden VW-Markenchef Herbert Diess die Entlastung.
> Tagesschau-Interview mit Markus Dufner
> Presseschau Kritische Aktionäre und BUND bei VW-Hauptversammlung 2016
> Rede Markus Dufner
> Rede Jens Hilgenberg (BUND)
> Pressemitteilung Dachverband/BUND
> Gegenanträge

Studie "Hemmungslos in alle Welt. Die Munitionsexporte der Rheinmetall AG"
Protest gegen Rüstungsfinanzierung der Stadtsparkasse Düsseldorf
Stadtsparkassen-Sprecher Gerd Meyer findet "nichts Verwerfliches" an Rheinmetall-Finanzierung

03.11.2016/27.10.2016/12.10.2016

Rheinmetall ist Profiteur von Krisen und Kriegen
Studie von BITS, urgewald, Ohne Rüstung Leben und Dachverband
Stadtsparkasse Düsseldorf sieht in Rheinmetall-Finanzierung "nichts Verwerfliches"

Die heute von der Rheinmetall AG veröffentlichten Quartalszahlen zeigen, dass der Düsseldorfer Konzern sein Rüstungsgeschäft stark ausgeweitet hat. Die Unternehmenssparte Defense hat demnach in den ersten neun Monaten des Jahres 1,9 Milliarden Euro Umsatz gemacht und ist damit um 18 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen.
„Die tödlichen Bomben, Granaten und Patronen, die Rheinmetall liefert, landen nicht nur im Depot. Sie kommen immer wieder zum Einsatz und töten Menschen, zum Beispiel im Jemen", sagt Otfried Nassauer, Leiter des Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit (BITS) und Autor der Studie. Das BITS, urgewald, Ohne Rüstung Leben und der Dachverband der Kritischen Aktionäre haben kürzlich die Studie "Hemmungslos in alle Welt. Die Munitionsexporte der Rheinmetall AG" veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die südafrikanische Rheinmetall-Tochter Denel Betreiber einer neuen Munitionsfabrik bei Riad/Saudi-Arabien ist.
Am Weltspartag protestierten urgewald und der Dachverband vor der Hauptgeschäftsstelle der Stadtsparkasse Düsseldorf gegen die Finanzierung von Rheinmetall-Rüstungsgeschäften durch das Institut. Stadtsparkassen-Sprecher Gerd Meyer sagte, er finde daran "nichts Verwerfliches" (siehe NRZ-Artikel "Umstrittener Kredit an Rheinmetall"). Rheinmetall-Bereichsvorstand Helmut P. Merch ist Mitglied im Wirtschaftsbeirat der Stadtsparkasse.
> Pressemitteilung vom 03.11.2016: Rheinmetall-Quartalszahlen - Gewinne um jeden Preis
> Studie "Hemmungslos in alle Welt. Die Munitionsexporte der Rheinmetall AG" (zum Download)
> NRZ: "Umstrittener Kredit an Rheinmetall"
> report-D: "Die Stadtsparkasse Düsseldorf finanziert mit dem Geld ihrer Anleger die Rüstungsindustrie"
> Pressemitteilung vom 27.10.2016: Rheinmetall - Munitionsexporte ohne Grenzen
> WDR 5 Profit: "Die Firma Rheinmetall: Kritik an Rüstungsgeschäften"

28.10.2016/26.10.2016/24.10.2016/21.10.2016

BASF-Chef Kurt Bock ...
auf der Pressekonferenz nach der Explosion:
"Sicherheit hat in diesem Unternehmen ...
Vorrang vor allen anderen Überlegungen."

Explosion im BASF-Werk Ludwigshafen
Vorstandsvorsitzender Kurt Bock geht von "höherer Gewalt" aus
Werksangehörige: Kostensenkungsprogramm mögliche Ursache für Häufung von Störfällen

BASF-Chef Kurt Bock hatte bei der heutigen Pressekonferenz keine schlüssige Erklärung für die Explosion parat, bei der drei Menschen getötet und 30 verletzt wurden. Er gehe von "höherer Gewalt" aus. "Sicherheit hat in diesem Unternehmen Vorrang vor allen anderen Überlegungen", meinte Bock lediglich.  
Beim weltgrößten Chemie-Konzern BASF ist es 2016 zu einer auffälligen Häufung von Störfällen gekommen. Bei der Explosion am 17. Oktober im Stammwerk Ludwigshafen kamen drei Menschen ums Leben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankenthal soll eine Fremdarbeitsfirma eine falsche Rohrleitung mit einer brennbaren Flüssigkeit angeschnitten haben. Arbeitsdirektorin Suckale betonte, dass "Kontraktoren" (Fremdarbeitsfirmen) bei BASF "hohe Standards" erfüllen müssten.
Werksangehörige beklagen die zunehmende Arbeitsverdichtung, die Beschäftigung zu vieler Leiharbeiter und die Auftragsvergabe an Billig-Firmen. "Die Kostensenkungsprogramme bei BASF sind möglicherweise verantwortlich dafür, dass es zu immer mehr Störfällen kommt", war aus Kreisen des Chemie-Konzerns zu hören. "Aus meiner Sicht hat BASF-Chef Bock heute keine Erklärung für die Häufung von Störfällen gegeben", sagte Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionäre.
> Neues Deutschland: "Zähe Aufarbeitung"
> Die Welt: "Keine externen Ärzte, keine Meldung, keine Information"

24.10.2016/05.10.2016

Christian Russau (links) bei der Buchmesse

"Abstauben in Brasilien": Dachverbands-Vorstand Christian Russau bei Frankfurter Buchmesse
Die Global Player der deutschen Wirtschaft sind alle in Brasilien aktiv. Der Autor Christian Russau geht in seinem Buch "Abstauben in Brasilien. Deutsche Konzerne im Zwielicht" der Frage nach, wie die Unternehmen es mit Menschenrechten und Umwelt halten und welche unrühmliche Rolle deutsche Politik und Konzerne während der Militärdiktatur in Brasilien spielten.
> mehr im taz-blog

TeilnehmerInnen der Jahrestagung 2016
Preisträger Boniface Mabanza
Die Kabarettisten "Onkel Fisch"

26.09.2016 / 31.08.2016

Henry Mathews Preis an südafrikanische Witwen von Marikana
Dachverband verlangt seit drei Jahrzehnten Rechenschaft von Konzernen
Jahrestagung am 17. September in Köln
Bei der Jahrestagung des Dachverbands am 17. September wurde Boniface Mabanza von der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika der Henry Mathews Preis überreicht. Weitere PreisträgerInnen sind Ntombizolile Mosebetsane und Agnes Makopano Thelejane aus Marikana und eine Gruppe internationaler UnterstützerInnen.
> Festschrift "30 Jahre Dachverband Kritische Aktionäre"
> Pressemitteilung
> Programm der Jahrestagung und Einladung zur Mitgliederversammlung
Das Kölner Kabarettisten-Duo Onkel Fisch nennt in seinem Video drei Gründe, warum wir den Dachverband der Kritischen Aktionäre brauchen.
> Onkel Fisch-Video
Das 30jährige Bestehen des Dachverbands wollen wir gerne mit Ihnen feiern. Sie haben mit Spenden, Stimmrechtsübertragungen und praktischer Mitarbeit zu unseren Erfolgen beigetragen. Wir laden Sie herzlich zu unserer Jahrestagung und Mitgliederversammlung am 17. September nach Köln ein.
> Spendenmailing 30 Jahre Kritische Aktionäre:
   Anschreiben / Spendenaufruf
> Pressemitteilung
> Presseschau

03.06.2016

20 Jahre Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre gratuliert seiner Mitgliedsorganisation KASA zum 20-jährigen Bestehen. Die Jubliläumsfeier findet am 3. Juni in Heidelberg statt.
"In diesen Jahren haben wir versucht, Handlungsspielräume zu schaffen, um im deutschen und europäischen Kontext die soziökonomische Gerechtigkeit im Blick auf das Südliche Afrika voranzubringen", sagen Simone Knapp und Boniface Mabanza vom KASA-Team.
> Tagung "Solidarität neu beleben. Nord-Süd-Beziehungen unter veränderten Rahmenbedingungen" am 4.06.2016

02.06.2016

"Verantwortungsethiker" der Salzgitter AG wollem beim Einkauf sparen
Der Dachverband wollte wissen, ob die Einsparungen des Stahlkonzerns von 40 Millionen Euro beim Kauf von Kohle und Erz sich zulasten der Lieferanten, ihrer Arbeiter und der Umwelt niederschlagen. Salzgitter-Chef Heinz Jörg Fuhrmann meinte: "Im Gegensatz zum Dachverband der Kritischen Aktionäre, die ja reinste Gesinnungsethiker sind, sind wir eben Verantwortungsethiker."
> Rede Christian Russau

25.05.2016

Rohstoffe im Konflikt mit Menschenrechten - auch bei der Telekom
Der Dachverband forderte bei der Hauptversammlung der Deutschen Telekom am 25. Mai in Köln den Vorstand auf, die Managementinstrumente für die Durchsetzung menschenwürdiger Arbeitverhältnisse und für einen wirksamen Umweltschutz offen zu legen. Verstöße gegen die Sorgfaltspflicht in der Lieferketten können durch bloße Behauptungen (im Corporate Responsibility-Bericht) nicht erkannt und schon gar nicht geahndet oder abgeschafft werden.
> Rede Markus Dufner
> Rede Robert Raschper

18.05.2016/05.05.2016

Panama Papers: Das blühende Geschäft der Deutsche Bank in Steueroasen
Kritische Aktionäre (v.l.) Thomas Küchenmeister (Facing Finance), Barbara Happe (urgewald) und Markus Dufner (Dachverband)

Panama Papers beweisen: Kein Kulturwandel bei der Deutschen Bank!
Fundamentale Defizite im Risikomanagement /
Skandalgeschäfte mit Mountaintop Removal und Finanzierung von Rüstungsfirmen
Die Panama Papers zeigen, dass es mit einem Kulturwandel bei der Deutschen Bank nicht weit her ist. 50 der in den Mossack-Fonseca-Papieren gefundenen Briefkastenfirmen, die von der Deutschen Bank vermittelt wurden, waren Ende 2015 noch aktiv.
Außerdem kosten Rechtsstreitigkeiten wegen Libormanipulation, Mehrwertsteuerbetrug, Geldwäscheskandal und Sanktionsverstöße Deutschland größtes Geldhaus nicht nur Milliarden Euro, sondern auch Glaubwürdigkeit.
Die Kritischen Aktionäre haben beantragt, den Vorstand der Deutschen Bank wegen der Finanzierung von Rüstungsfirmen und brutalem Bergbau in den USA (Mountaintop Removal) nicht zu entlasten. Vor Beginn der Hauptversammlung werden MitarbeiterInnen von urgewald Putzlappen für den überfälligen Frühjahrsputz von Deutsche-Bank-Chef John Cryan verteilen.
> Rede Markus Dufner
> Rede Christian Russau
> Flyer "Deutsche Bank Kulturwandel"
> Pressemitteilung Dachverband/urgewald
> Gegenantrag

18.05.2016

Deutsche Post-DHL verstößt gegen internationale Arbeitsnormen
Der Report "Den Code brechen" zeigt auf, dass die  „Deutsche Post-DHL in schwerwiegender und systematischer Weise sowohl internationalen Arbeitsnormen als auch ihrem unternehmensinternen Verhaltenskodex zuwiderhandelt."
> Rede Robert Raschper

12.05.2016

Die ehemalige Näherin Estela Ramirez aus El Salvador (Mitte) mit Kritischen Aktionären bei der Hauptversammlung von Adidas 2014.

Adidas: Intransparenz beim Umweltschutz und bei der Gentech-Baumwolle Dachverband fordert Hainer-Nachfolger Rorsted auf, Situation in Zulieferfirmen zu verbessern
Bei der Hauptversammlung der Adidas AG am 12. Mai in Fürth fordert der Dachverband vom künftigen Vorstandsvorsitzenden Kasper Rorsted mehr Transparenz im Umweltschutzbereich und bei  gentechnisch manipulierter Baumwolle sowie spürbare Verbesserungen für ArbeiterInnen in Zulieferfirmen.
> Pressemitteilung
> Steckbrief Adidas 2016
> Rede Markus Dufner

10.05.2016

Kritik an Hannover RE wegen Großstaudamm in Kolumbien
Die Hannover Rück ist Teil des Rückversicherungskonsortiums des kolumbianischen Großstaudamms Hidrosogamoso. Der Staudammbetreiber Isagen versprach der lokalen Bevölkerung Entwicklung und Wohlstand, die kolumbianische Regierung versprach sich eine energetische Erschließung der abgelegenen Region. Mitte 2014 wurde der Stausee geflutet, seit Dezember 2014 sind die ersten Turbinen in Betrieb. Bei kompletter Auslastung soll das Kraftwerk 5.056 Gigawatt-Stunden Strom im Jahr erzeugen. Aber die Menschen am Fluss haben ihre Lebensgrundlage verloren und kämpfen um Entschädigung.
> Rede Christian Russau

Staubecken von Belo Monte im März 2016 (Foto: Russau)
Christian Russau bei der Hauptversammlung der Allianz

09.05.2016

Belo-Monte-Staudamm außer Kontrolle
Christian Russau berichtet bei Allianz-Hauptversammlung über seine Vor-Ort-Inspektion in Brasilien

Zur Hauptversammlung der Allianz forderten der Dachverband, die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen GegenStrömung, Greenpeace, Pro REGENWALD und urgewald ein klares Zeichen des Versicherers, sich nicht an neuen Staudammprojekten im Amazonas zu beteiligen.
"Bei meiner Vorortbegutachtung im März 2016 musste ich feststellen, dass aufgrund der anhaltenden Regenfälle die Flutung des Damms schneller als von den Betreibern geplant fortgeschritten war", sagte das Vorstandsmitglied des Dachverbands, Christian Russau. "Der Damm war randvoll, und wir mussten erfahren, wie die Situation vor Ort außer Kontrolle geriet."
> Rede Christian Russau
> Pressemitteilung von Dachverband, Gegenströmung, Greenpeace, Pro Regenwald, urgewald
> Gegenantrag

29.04.2016

Leopard-Panzer mit Getriebe der Renk AG in Konfliktregionen
"Der weltweit gefragte Kampfpanzer Leopard 2 ist mit dem Getriebe des Typs Renk- HSWL 354 ausgerüstet und wird in verschiedene Konfliktregionen geliefert und dort eingesetzt, auch von undemokratischen oder kriegsführenden Regierungen wie u.a. Katar", sagte Christian Artner-Schedler von Pax Christi Augsburg.
> Rede Christian Artner-Schedler
> Gegenantrag

27.04.2016

Münchener Rück und Staudämme: Verstoß gegen UN-Leitprinzipien
Der Vorstand der Münchener Rück AG verstößt mit der Rückversicherung für Großstaudämme und Bergwerksprojekte sowie für sportliche Großereignisse wie die Fußballweltmeisterschaft und die Olympischen Spiele gegen UN-Leitprinzipien, gegen die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), gegen die Empfehlungen der Weltstaudammkommission sowie gegen die eigenen Corporate-Governance-Richtlinien des Konzerns.
> Rede Christian Russau
> Gegenantrag

24.04.2016

HeidelbergCement bricht Völkerrecht
Die HeidelbergCement AG unterstützt durch ihre Geschäftspolitik weiterhin die Nichteinhaltung des Völkerrechts in dem von Israel besetzten Westjordanland.
> Gegenanträge

24.04.2016/08.04.2016

Kritische Aktionäre protestieren vor der Grugahalle
Geschäftsführer Markus Dufner und Kinderarzt Christian Döring im Interview
Dachverband überreichte Strafanzeige von Kurt Claasen an RWE-Vorstand
"Ende-Gelände"-Protest in der Hauptversammlung

Umweltschützer sorgen für 15-minütige Unterbrechung der RWE-Hauptversammlung / Vorstand verkennt Risiken der Braunkohle
Während RWE-Chef Peter Terium versuchte, den AktionärInnen eine Erklärung für das Management-Versagen zu liefern, stürmten UmweltschützerInnen das Podium und sorgten für eine viertelstündige Unterbrechung der Hauptversammlung am 20. April. Viel Beifall erhielten 20 RednerInnen des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, von urgewald, "Ende Gelände", Greenpeace und Bürgerinitiativen, die von RWE ein Ende der Kohleverstromung forderten. Der Kölner Kinderarzt Christian Döring verlangte, so schnell wie möglich den Stopp von giftigen Feinstäuben, die vom Tagebau und von Kraftwerken ausgehen. Vom Vorstand gab es lediglich die stereotype Antwort, man halte sich bei den Feinstaub-Emissionen an die erlaubten Grenzwerte. 
> WDR 2 Klartext, 20.04.2016: RWE - volle Kraft in den Untergang
> DLF, 20.04.2016: Aktivisten stürmen die Bühne
> Ostfriesenzeitung, 21.04.2016: Tumult bei RWE-Versammlung
> Greenpeace-Magazin, 19.04.2016: Ökostrom-Wende: Das fordern die Kritischen Aktionäre jetzt von RWE
> Gegenanträge Dachverband
> Gegenantrag Johan Smid
> Rede Johann Smid

20.04.2016

Commerzbank zweitgrößter Braunkohle-Finanzierer Deutschlands
Die Commerzbank hat die Erklärung deutscher Unternehmen zum Klimaabkommen von Paris mit unterzeichnet, die sich zu einer globalen Energiewende bekennt. Nun muss der Vorstand dieser Erklärung Taten folgen lassen in Form einer klaren Ausschluss-Policy für den Kohlesektor.
> Gegenantrag

07.04.2016/06.04.2016

Daimler: Export von Militärfahrzeugen, Vergiftung von Trinkwasser, Fremdvergabe von Arbeit
Trotz Rekorddividende der Daimler AG verweigerten die Kritischen Aktionäre dem Vorstand die Entlastung. "Es ist nicht egal, wie man sein Geld verdient. Daimler hat hemmungslos Krieg führende Staaten - darunter auch astreine Diktaturen - mit Lastwagen hochgerüstet", sagte ein Sprecher. Daimler-Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Bischoff forderte die Kritischen Aktionäre auf, ihre Aktien zu verkaufen, wenn sie nicht wollten, dass Daimler auch Militärlastwagen verkaufe.
> Pressemitteilung
Gegenanträge zur Hauptversammlung der Daimler AG am 6. April
> Gegenantrag Paul Russmann
> Gegenantrag Beate Winkler-Pedernera
> Gegenantrag Jürgen Grässlin
> Presseschau

31.03.2016

Der neue k.a. newsletter ist da!
> k.a. newsletter Nr. 3-4/2016 (als PDF-Dokument zum Herunterladen)
- Hauptversammlungen von Daimler (06.04.), RWE (20.04.) und BASF (29.04.)
- Pressekonferenz 30 Jahre Kritische Aktionäre
- Nachruf auf Dorothea Kerschgens



Dundee Precious Metals, Lieferant von Aurubis, lagert in Tsumeb (Namibia) giftige Stoffe in Zuckersäcken. (Foto: BankWatch)

24.02.2016

Aurubis AG: Kritischer Aktionär durfte bei Hauptversammlung nicht ausreden
Europas größter Kupferproduzent übernimmt keine Verantwortung für die Einhaltung der Menschenrechte in der Lieferkette. Der Kritische Aktionär Ulf Georgiew wurde bei seinen Ausführungen vom Aufsichtsratsvorsitzenden Heinz Jörg Fuhrmann gestoppt. Bergbaukonzerne in Lateinamerika hätten keine so hohen Umweltauflagen wie Aurubis, so Fuhrmann.
> Rede Ulf Georgiew
> Gegenanträge


Hauptversammlung von Thyssenkrupp
Marcos da Costa Melo, FUgE, setzte in seiner Rede Thyssenkrupp unter Druck. Bereits vor der Hauptversammlung überreichte er ...
... Aufsichtsrats-Chef Lehner einen Protestbrief aus Brasilien.
Lehner zeigte in der Hauptversammlung den Protestbrief.
Christian Russau, Vorstand Dachverband
Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger
Barbara Happe, Vorstand Dachverband
Igor Birindiba Batista, KoBra
Anna Backmann, CIR

29.01.2016/06.01.2016

Thyssenkrupp kommt Sorgfaltspflichten als Zulieferer nicht nach / Stahlwerk in Brasilien bald ohne Genehmigung / Keine Menschenrechtsprüfung bei Rüstungsexporten
Der Dachverband der Kritischen Aktionäre, urgewald, die Christliche Initiative Romero (CIR), die Kooperation Brasilien, das Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung und die Initiative "Stop Mad Mining" forderten die Thyssenkrupp AG bei der Hauptversammlung am 29. Januar in Bochum zu einem ernst zu nehmenden Kurswechsel auf. Bei der Rohstoffbeschaffung missachtet der Stahl-, Technologie- und Rüstungskonzern die Sorgfaltspflicht in der eigenen Zuliefererkette. Bei den stark gewachsenen Rüstungsexporten schreckt Thyssenkrupp nicht vor der Lieferung von U-Booten und Fregatten in Krisenregionen wie Algerien, Ägypten und Israel zurück. Christian Russau, Vorstandsmitglied des Dachverbands, kritisierte in seiner Rede Thyssenkrupps Verständnis von Nachhaltigkeit. Er lud den Vorstandsvorsitzenden Heinrich Hiesinger ein, sich mit ihm im April am TKCSA-Stahlwerk an der Bucht von Sepetiba zu treffen, wenn dem Werk die Betriebsgenehmigung entzogen werde. Marcos da Costa Melo (FUgE) verlas den Offenen Brief der Fischer und anderer Gruppen, die vom TKCAS-Stahlwerk bei Rio de Janeiro geschädigt wurden.
> Video Rede Christian Russau Teil 1 (Youtube)
> Video Rede Christian Russau Teil 2 (Youtube)
> Redemanuskript Christian Russau
> Redemanuskript Barbara Happe
> Redemanuskriot Anna Backmann, CIR
> Redemanuskript Igor Birindiba Batista, KoBra
> Redemanuskript Delia Hollowell
> Speech Delia Hollowell (English version)
> Offener Brief der Stahlwerk-Geschädigten an Thyssenkrupp
> Pressemitteilung von Dachverband, Christliche Initiative Romero, FDCL, KoBra und urgewald
> Gegenanträge

25.01.2016/05.01.2016

Kritische Aktionäre, GegenStrömung, Pro Regenwald und Öku-Büro bei Siemens-Hauptversammlung - Christian Russau wies auf Aktivitäten im Steuerparadies Delaware (USA) hin - Aktionäre reagieren positiv auf Reden der Konzernkritiker
Die Siemens AG liefert noch immer Equipment, Anlagen oder Dienstleistungen an zwielichtige Energieprojekte wie Hidrosogamoso in Kolumbien oder an menschenrechtlich fragwürdige Bergbauprojekte wie die Kohlemine Cerrejón in Kolumbien und an die Kupfermine Tintaya Antapaccay in Peru. Nach Ansicht von Siemens-Chef Joe Kaeser hält sich Siemens "Standards und nationales Recht". Das hielten offenbar viele Aktionäre nicht für glaubwürdig und spendeten den Konzernkritikern viel Beifall für ihre Reden.
> Rede Christian Russau, Vorstand des Dachverbands
> Rede Andrea Lammers, Mitarbeiterin Öku-Büro
> Rede Martin Glöckle, Mitarbeiter Pro Regenwald
> Pressemitteilung von Dachverband, Gegenströmung, Pro Regenwald und Öku-Büro
> Gegenanträge

Konzerne von A - Z


Der Dachverband befasst sich mit Aktiengesellschaften und konzentriert sich dabei auf die DAX-30-Konzerne. In den vergangenen Jahren haben die Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre ihre Arbeit auf einige ausländische Aktiengesellschaften ausgedehnt.
> Konzernkritik
> Konzerne von A - Z
> Themen der Konzernkritik


 

 

 

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Der Dachverband wurde 1986 gegründet und feierte 2011 sein 25-jähriges Bestehen.

Die alte Website des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre enthält Dokumente aus den Jahren 1994 bis 2007.

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